Senatswahl

Für Vielfalt statt Einfalt

Der Senat als höchstes Gremium der Universität ist also einseitig zusammengesetzt und diskutiert dennoch über für ihn fremde Belange. Das verwundert nicht, denn auch der akademischen Horizont dieser Professor*innen besteht nahezu durchweg einzig aus Texten aus eurozentrischer, weißer und herrschender Perspektive. Die Kritik an Strukturen und Geschichte imperialer Macht und Unterdrückung durch diese Gesellschaft kommt zu kurz und ihr Denken verharrt in einer weißen „Überlegenheit“.
Aus dieser eurozentrischen Perspektive wird über den jeweiligen Umgang mit verschiedensten Formen der Diskriminierung entschieden. Rücksprache mit Betroffenen wird in diesem Kontext kaum gehalten, vielmehr werden durch eine „Diversity“-Kampagne der Universität Menschen mit Behinderung, POCs oder andere Minderheiten allenfalls für white-washing Aktionen genutzt. Um von dieser und anderen Formen der alltäglichen Diskriminierung Betroffenen einen Rahmen zu ermöglichen dagegen vorzugehen und persönliche Unterstützung zu erhalten, setzen wir uns für eine unabhängige Beratungsstelle gegen Diskriminierung, sowie die Stärkung der betroffenen Personengruppen ein. Darüber hinaus wenden wir uns gegen jede Form der Institutionellen Diskriminierung, sei es nun aufgrund von Klasse, Herkunft, Religion oder Sexualität. Barrierefreiheit muss einen allumfassenden Begriff gerecht werden, der von der physischen Zugänglichkeit zu den einzelnen Gebäuden der Universität bis hin zum Abbau der Barrieren durch Geschlecht oder Elternschaft reicht.

Der Senatswahlkampf hat begonnen!

Am 17.01 und 18.01 ersten wird an der Universität Mainz wieder gewählt. Dieses mal zum Senat.

Ausgezogen, den Profs das fürchten zu lehren…

… ist die Linke Liste ein Zusammenschluss aus dem sozialistisch-demokratischen Studierendenverband (SDS) und der kritschen Linken (KriLi). Gemeinsam stehen wir für die radikale Demokratisierung der Hochschule ein; solidarisch, kritisch, tolerant und emanzipatorisch! Eine Hochschule, die den Bedürfnisse der Menschen, unabhängig von Herkunft und sozialem Status wahrnimmt. Wir fordern ein freies, selbstbestimmtes Studium für alle jenseits von wirtschaftlicher Verwertbarkeit, NCs, und reiner Elitenförderung. Wir stehen ein für eine Gesellschaft frei von Sexismus, Rassismus, Antisemitismus, Faschismus, LGBTIQ-Phobie, Ableismus und jeglichem anderen menschenverachtenden Blödsinn. Gemeinsam wollen wir uns für soziale Verbesserungen einsetzen, an der Uni, in der Stadt, im Staat und weltweit.

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